Prä-Expositionsprophylaxe PrEP: Die Depotspritze funktioniert
Schon wieder wurde eine PrEP-Studie vorzeitig abgebrochen weil sie so erfolgreich war, dass ein Weiterführen keinen Sinn mehr machte.
Sobald die zuständigen Regulierungsbehörden die Depotspritze auf Basis von Cabotegravir zulassen und die Produktion hochgefahren werden kann, werden wir den Nutzern drei Varianten von PrEP anbieten können: die tägliche Pille, Pillen vor und nach sexueller Aktivität oder eine Spritze alle zwei Monate. Besonders interessant wird die Depotspritze für Transgender- sowie wahrscheinlich auch für heterosexuelle Frauen (die Studie für heterosexuelle Frauen läuft noch, Resultate erwarten wir im November).
David Haerry / Juni 2020
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Anna Hachfeld ist als Allgemeinmedizinerin und Infektiologin in der Gemeinschaftspraxis Zähringer-Ahornweg in Bern und als Privatdozentin (PD) an der Medizinischen Fakultät der Uni Bern tätig. Bis im Dezember 2024 arbeitete sie als Oberärztin in der Klinik für Infektiologie im Inselspital