Welt-Aids-Tag: Online Veranstaltung zu Stigma

Wir haben für diesen Newsletter David Jackson-Perry vom Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV) in Lausanne befragt. Hier noch der Hinweis zur online Veranstaltung am Welt-Aids-Tag:
Ab Dienstag, den 1. Dezember, um 14.00 Uhr und danach für die Öffentlichkeit zugänglich, bietet die Abteilung für Infektionskrankheiten im CHUV eine Online-Konferenz an, welche Zeugnisse und Fachwissen zahlreicher Akteure auf diesem Gebiet zusammenführt. Die Referate sind auf Englisch oder Französisch, mit Untertiteln in der jeweils anderen Sprache, nicht jedoch auf Deutsch.

www.chuv.ch

Themenübersicht

  • Zugang zu und Qualität der Versorgung
  • Furcht und Unwissenheit über die HIV-Übertragung
  • Auswirkungen der „Serophobie“ in Bezug auf Sexualität und Intimität
  • Kriminalisierung der Sexualität und der HIV-Übertragung
  • Unzulänglichkeiten im schweizerischen und internationalen Recht zur HIV-spezifischen Diskriminierung
  • Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern
  • Ungleichheit beim Zugang zu Versicherungen
  • Diskriminierung in der Arbeitswelt
  • Das „intersektionelle“ Stigma

 

 

David Haerry / November 2020

Weitere Themen

Swiss Hepatitis Symposium 2022: Viral Hepatitis and Migration

Am Montag, 28. November 2022, von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr findet in der Welle7 in Bern das Hepatitis Symposium mit Livestream statt.

Die Gesundheit von Migrantinnen und Migranten ist ein wichtiges Thema – nicht nur in Zeiten des Krieges in Europa. Auch wenn chronische Infektionskrankheiten für Schutzsuchende, die vor Gewalt, Unruhen oder prekären Lebensbedingungen in die Schweiz fliehen mussten, oft nicht deren Hauptsorgen sind, muss der Zugang zur Versorgung gewährleistet sein. 

Bestimmte Migrantengruppen, die aus Ländern mit hoher Prävalenz stammen, können stärker von Virushepatitis oder anderen chronischen Infektionskrankheiten betroffen sein als die Allgemeinbevölkerung. Folglich können sie nach ihrer Ankunft unter Folgeerscheinungen von chronischen Infektionen leiden. 

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Impfung von Menschen mit HIV gegen Herpes Zoster (Gürtelrose/Zona)

Das Varicella-Zoster-Virus, ein humanes Herpesvirus, ist im Kindesalter für Windpocken sowie bei älteren Menschen für Gürtelrose, auch Herpes Zoster oder Zona genannt, verantwortlich.Windpocken sind eine akute, primäre Infektion durch das Virus, während es sich bei der Gürtelrose um eine Reaktivierung des Virus aus der Latenzphase handelt. Nach einer Windpockenerkrankung kann das Virus nämlich ein Leben lang unbemerkt in den Nervenzellen des Körpers verbleiben und später wieder aktiv werden und eine Gürtelrose auslösen. Dabei kommt es auf einer Körperseite zu einem streifenförmigen Hautausschlag mit Bläschen. Gelegentlich ist der Ausschlag begleitet von starken und langanhaltenden Schmerzen. Diese Erkrankung kann vor allem bei älteren Personen oder Personen mit einem geschwächten Immunsystem schwere Symptome verursachen und zu Komplikationen führen. In der Schweiz verursacht Herpes Zoster jährlich mehr als 20’000 Arztkonsultationen. Die Hälfte der Patienten und Patientinnen sind über 65 Jahre alt.

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