Aktuell – 29. November 2017

Schweizerische HIV Kohortenstudie: der 20'000. Patient wurde in die Kohorte eingeschlossen

In den vergangenen dreissig Jahren haben die in die Kohorte eingeschlossenen Patienten insgesamt fast 300'000 Arztkonsultationen besucht, einzelne Patienten hatten über 70 Studienvisiten. Die in die SHCS eingeschlossenen Patienten repräsentieren mindestens

  • 50% der HIV-Epidemie in der Schweiz,
  • 75% aller AIDS-Diagnosen, und
  • 72% aller Menschen mit einer HIV-Therapie in der Schweiz

Die Biobank enthält mehr als 1.3 Mio Plasmadosen und mononukleäre Blutzellen.

Hinter dem grossen Erfolg der Schweizerischen HIV-Kohorte steckt der unermüdliche Einsatz der HIV-Patienten, der Ärzte, Studienpflegefachleute, Forscher, Datenmanager, des administrativen Personals und der Geldgeber.

Die HIV-Kohorte wird ihre Arbeit weiter fortsetzen, denn die Kohorte ist ein fantastisches Instrument zur Beantwortung wichtiger Forschungsfragen. Damit kann Betreuungsqualität weiter verbessert werden, man kann die Langzeitnebenwirkungen der HIV-Therapie studieren, Grundlagenforschung betreiben wie auch zur weiteren Forschung an einem HIV-Impfstoff beitragen, die Eliminierung von Hepatitis C Infektionen bei HIV-Patienten vorantreiben, die HIV-Prävention verbessern und zu einer generell besseren Lebensqualität der HIV-Patienten beitragen.

Der Positivrat unterstützt die HIV-Kohorte unter anderem im wissenschaftlichen Vorstand sowie in der Kommunikation. Wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg!