Aktuell

Aktuell – 13. Juni 2017

Ausblick: Welt-Hepatitis-Tag 2017 - Gewissheit schaffen

  40'000 Menschen in unserem Land leben mit einer chronischen Hepatitis C und 30'000 mit einer Hepatitis B. Doch zu viele wissen nichts von der Infektion! Und dies, obwohl Hepatitis C geheilt und Hepatitis B behandelt werden kann. Das wollen wir ändern. Wir rufen zum Welt-Hepatitis-Tag vom 28. Juli 2017 alle auf, den Risikocheck aufwww.hepatitis-schweiz.ch zu machen. Wer ein Risiko in der Vergangenheit hatte, soll im Rahmen der Kampagne die Möglichkeit für einen kostenlosen Test in einer Partnerteststelle ...

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Therapie & Gesundheit – 13. Juni 2017

Internationaler Leberkongress 2017 (EASL) – ein Kurzbericht

Das Jahrestreffen der europäischen Lebergesellschaft ging vom 19. bis 23. April 2017 in Amsterdam über die Bühne. Die wichtigsten Themen bleiben unverändert: Screening (zum Auffinden nicht diagnostizierter Infektionen), Behandlung und die Überwachung der Patienten nach erfolgter Heilung. Es kommen kaum noch neue Medikamente auf den Markt – nun geht es mehr um die Implementierung der Therapien und nationale Programme zur effizienten Eliminierung der Hepatitis C. Gleichzeitig publizierte die Weltgesundheitsorganisation WHO ihren globalen Hepatitisbericht 2017. Das Wichtigste aus dem globalen Hepatitisbericht der WHO in Kürze: Die...

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Therapie & Gesundheit – 13. Juni 2017

CROI 2017 – ein Kurzbericht

An der aus wissenschaftlicher Sicht wichtigsten HIV-Konferenz CROI im Februar 2017 in Seattle gab es Berichte zu neuen Medikamenten und zu Therapievereinfachungsstrategien. Ko-Infektion mit Hepatitis C war wiederum ein wichtiges Thema. Viel Raum hatte auch die Prä-Expositionsprophylaxe PrEP – hier wurde vor allem über einen Fall von PrEP-Versagen geredet. 90-90-90 lautet die UNAIDS Devise zu HIV: Bis 2020 kennen 90% der Menschen mit HIV ihren Status. Davon kriegen 90% eine antiretrovirale Therapie, und 90% der therapierten Patienten haben eine unterdrückte Viruslast. In der Schweiz erfüllen wir das zweite und das dritte Ziel spielend, beim ersten Ziel hapert es ein wenig – zuviele ...

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Recht & Diskriminierung – 13. Juni 2017

Unter Nachweisgrenze: Gilt nicht im Fall Richard R.?

Im Schweizer Gesetz wird ungeschützter Sex unter serodiskordanten Sexualpartnern inzwischen liberal und vernünftig geregelt. Dass das Sexualstrafrecht im Ausland nicht überall im gleichen Masse von Vernunft geprägt ist, hat Richard, ein junger Slowake kürzlich am eigenen Leib erfahren müssen. Er steht unter erfolgreicher HIV-Therapie. In seinem Heimatland hatte er mit einer Partnerin ungeschützten Sex ohne sie über seine Situation ins Bild zu setzen. Die Partnerin klagte ihn an, ihr seinen Status verschwiegen zu haben. Dass eine Infektion der Freundin nicht möglich ist, leuchtete in der Slowakei niemandem ein. Es wurde ein Urteil gefällt, das klar von moralisierenden Momenten geprägt ...

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Aus unserem Leben – 13. Juni 2017

Was gibt es neues bei EUPATI und bei EUPATI Schweiz?

Die EUPATI Toolbox bietet gut verständliches Informations­material zu Themen rund um die Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln. Dieses kann in Form von Artikeln, Datenblättern, Präsentationen und Grafiken via Internet abgerufen werden. Es ist frei zugänglich und mehrsprachig. Dieses Angebot gab es bisher inden sieben Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch, Polnisch und Rus­sisch, seit kurzem auch in Holländisch. Im weiteren bietet

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Kohorten-News POSITIV – 13. Juni 2017

Neues aus der Kohortenstudie SHCS: Fast normale Lebenserwartung von Menschen mit HIV (SHCS & ART-CC)1

Ein Zwanzigjähriger, der heute eine HIV-Therapie beginnt, lebt gute 10 Jahre länger als noch vor zwanzig Jahren. Die Lebenserwartung eines Patienten, der ab 2008 eine Therapie begonnen hat und nach einem Jahr eine tiefe Viruslast erreichte, beträgt rund 78 Jahre und ist fast so hoch wie bei Menschen ohne HIV. Damit ein langes und gesundes Leben für Menschen mit HIV möglich wird, ist ein früher Therapiebeginn ein entscheidender Faktor. Doch zum grossen Erfolg der antiretroviralen Therapie tragen weitere Aspekte bei: Die neueren Therapien haben weniger Nebenwirkungen und sind wirksamer.

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Kohorten-News POSITIV – 13. Juni 2017

Grindr Umfrage: Schweizer Schwule nutzen die PrEP bereits - oft ohne medizinische Überwachung

Der Wissensstand um die Prä-Expositionsprophylaxe PrEP hat sich bei Schweizer Schwulen massiv verbessert. Das ist gut so. Problematisch: Mehr als ein Fünftel der Teilnehmer einer kürzlich auf der Dating App Grindr durchgeführten Umfrage setzt die PrEP ohne medizinische Begleitung ein1. Offensichtlich hat man die Dynamik dieser Entwicklung unterschätzt. Wer in der Schweiz auf Grindr unterwegs ist, hat im Januar 2017 sicher die PrEP Umfrage bemerkt. Das Echo hat überrascht: Während knapp drei Wochen haben fast 2'500 Männer an der Umfrage teilgenommen. Eine frühere, während 16 Monaten laufende Akzeptanzumfrage generierte auf anderen Kanälen bloss gut 550 Antworten (

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Kohorten-News SHCS – 13. Juni 2017

Information SHCS: Todesursache von Patienten, welche zehn Jahre HIV-Therapie überlebt haben.

PLoS One  Trickey et al., Todesursache von Patienten, welche zehn Jahre HIV-Therapie überlebt haben HIV-positive Menschen, welche gleich nach Einführung der HIV-Kombinationstherapie 1996 mit einer HIV-Therapie begonnen haben, sind mittlerweile bis zu 20 Jahre mit HIV-Medikamenten behandelt. Die aktuelle Sterblichkeitsrate dieser HIV-infizierten Menschen ist von grossem Interesse, da sie über lange Zeit HIV-Medikamenten mit beträchtlichem Nebenwirkungspotential ausgesetzt waren. Viele haben die HIV-Therapie bei einer tiefen T-Helferzellanzahl gestartet und haben mittlerweile ein Alter erreicht, in ...

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Kohorten-News SHCS – 13. Juni 2017

Information SHCS: HIV-Übertragungen durch Personen in den ersten 12 Monaten nach Ansteckung oder nach Stoppen der HIV-Therapie sind die Hauptgründe für neue HIV-Infektionen in der Schweizerischen HIV Kohortenstudie.

Clinical Infectious Diseases Marzel et al., Hauptgründe für neue HIV-Infektionen in der SHCS Es gilt, dass Personen unter einer wirksamen HIV-Therapie und regelmässiger Einnahme ihrer HIV-Medikamente das HIV sexuell nicht mehr auf andere Personen übertragen können. Zudem ist bekannt, dass die Infektiosität von HIV-infizierten Personen in den ersten Monaten ...

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