Aktuell

Aktuell – 28. März 2018

Veranstaltungshinweis: Let's talk about sex and drugs - Zürich, 12.4.18

Du wolltest schon immer mal Themen wie sexuelle Gesundheit, Praktiken, ChemSex, HIV, PrEP oder Sex und Drogen diskutieren, aber findest es unangenehm, zu fragen?  Ein Informationsabend bietet eine offene Diskussionsrunde in einer intimen Umgebung. Dort können wir ehrlich offene Fragen diskutieren, die unsere Community beeinflussen. Das Projekt «Let’s talk about sex and drugs» will diese Themen aufgreifen. Die Veranstaltung findet im Hotel Rothaus in Zürich am 12. April 2018 statt.Türöffnung ist um 19 Uhr. Um 20 Uhr geht’s ...

Weiterlesen…

Aktuell – 28. März 2018

Europäische Arzneimittel-Agentur EMA: Positive Empfehlung für neue Zweierkombination

Am 22. März hat das zuständige Komitee der EMA eine positive Empfehlung für eine Zweierkombination aus Dolutegravir und Rilpivirin publiziert1. Die europäische Kommission muss die Empfehlung noch bestätigen, was in der Regel Routinesache ist. Damit wäre die erste Zweierkombination für die HIV-Therapie zugelassen. Weil die Einzelsubstanzen bereits erhältlich sind, wirkt sich das positiv auf den Preis aus – die dritte Substanz entfällt. Nach erfolgter Bestätigung durch die Kommission verhandeln die EU-Mitgliedsländer einzeln den ...

Weiterlesen…

Aktuell – 28. März 2018

Bruno Ledergerber pensioniert

Professor Bruno Ledergerber vom Universitätsspital Zürich wurde am 30. November 2017 pensioniert. Nein, Bruno Ledergerber war kein Arzt, er hat keine Patienten behandelt. Aber seine Arbeit in der stillen Kammer kam allen Schweizer HIV-Patienten zugute. Bruno Ledergerber ist Elektroingenieur ETH und Computerwissenschaftler, mit Weiterbildungen in klinischer Epidemiologie und medizinischer Informatik. Er hat die Datenbasis der Schweizer HIV-Kohortenstudie vor dreissig Jahren aufgebaut und den ersten Fragebogen entwickelt – in der ...

Weiterlesen…

Kohorten-News SHCS – 30. November 2017

Information SHCS: Lebenserwartung HIV-positiver Menschen im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung.

AIDS Güler et al. Die Frage, ob HIV-positive Menschen heutzutage dieselbe Lebenserwartung aufweisen wie HIV-negative Personen, ist für die Betroffenen zentral und zudem wichtig für die Überwachung der HIV-Epidemie und Planung von staatlichen Gesundheitsprogrammen. Die erfreuliche Antwort vorab: die Lebenserwartung von HIV-positiven Personen nähert sich immer mehr derjenigen der HIV-negativen Schweizer Allgemeinbevölkerung an. Allerdings trifft dies vor allem auf HIV-positive Personen mit einem hohen Bildungsgrad zu. Weshalb dem so ist und welches Verbesserungspotential noch besteht, lesen Sie weiter unten. ...

Weiterlesen…

Kohorten-News SHCS – 30. November 2017

Information SHCS: Der unmittelbare Beginn einer antiretroviralen Therapie in der Frühphase der HIV-Infektion reduziert das Risiko für Krebserkrankungen.

Clinical Infectious DiseasesBorges et al. HIV-infizierte Personen haben im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein höheres Risiko an Krebs zu erkranken. Die Entstehung einiger Krebsarten wird durch das gleichzeitige Vorliegen von HIV klar begünstigt, man nennt diese Krebsarten deshalb auch HIV-bezogene Krebse. Dazu gehören bestimmte Lymphdrüsenkrebse, der Gebärmutterhals- und der Analkrebs und das Kaposi ...

Weiterlesen…

Therapie & Gesundheit – 29. November 2017

Kurzbericht von der 16. Europäischen Aidskonferenz EACS in Mailand vom 25. bis 27. Oktober

Wie schon drei Monate früher an der IAS Konferenz in Paris war die Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) auch in Mailand das dominierende Thema. Wie erwartet präsentierte die europäische Fachgesellschaft den 3'000 Teilnehmenden die aktualisierten Behandlungsrichtlinien, und es gab auch mehrheitlich positive Neuigkeiten aus dem Bereich Hepatitis-C Ko-Infektion. PrEP Zu PrEP und Prävention gab es einen ganzen Strauss hochinteressanter Präsentationen, Diskussionen und auch Posters. Geradezu spektakulär ist der Rückgang an neuen HIV-Infektionen bei schwulen Männern in London seit der Verfügbarkeit der PrEP. An der 56 Dean Street ...

Weiterlesen…

Therapie & Gesundheit – 29. November 2017

Wie psychische Störungen den Erfolg der HIV-Therapie beeinträchtigen können

Neuere Studien zeigen, dass psychische Störungen bei HIV-Patienten den Erfolg der antiretroviralen Therapie beeinträchtigen und damit die Überlebenschancen Betroffener vermindern können, wenn sie nicht behandelt werden. Ein interessantes Referat von Glenn Treisman vermittelte Hintergründe dazu. Immer mehr Patienten wünschen sich eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit ihrem behandelnden Arzt, ihrer Ärztin, denn sie wollen die Krankheit und ihren Verlauf verstehen, wollen informiert sein über die Behandlung und deren Erfolgschancen, aber auch über Risiken sowie Neben- und Langzeitwirkungen der Medikamente. Auf der anderen Seite ...

Weiterlesen…